Menü

Suche

Share on FacebookTweet about this on Twitter
Bunter Kulturmix im Seniorenheim „Haus am Sandberg“

Zahlreiche Institutionen helfen Menschen in NRW in unterschiedlichen Lebenslagen: Älteren Menschen, Flüchtlingen, Kranke, Arbeitslosen, Trauernden, Eltern – ein lebenswertes Leben zu führen. Dabei werden sie finanziell durch die Einnahmen von WestLotto unterstützt. So auch das „Haus am Sandberg“ in Duisburg.

Zehn Nationen unter einem Dach

Das multikulturelle Seniorenheim „Haus am Sandberg“ hat sich Offenheit seit jeher auf die Fahnen geschrieben. Aus zehn unterschiedlichen Nationen stammen die derzeit 96 Bewohner mit einem Durchschnittsalter von 83 Jahren. Die deutschen Senioren, die allesamt aus der näheren Umgebung stammen, stellen etwa drei Viertel, die übrigen Menschen haben einen Migrationshintergrund.

 

Kulturmix im Seniorenheim. Hier kommen Senioren verschiedener Kulturen zusammen.

 

Als Pilotprojekt gestartet

Das Forschungsprojekt „Multikulturelles Seniorenheim“ wurde 1990 vom Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung ins Leben gerufen. Gefördert wurde das Pilotprojekt drei Jahre lang von der Stiftung Wohlfahrtspflege des Landes NRW. Fachübergreifend fanden sich damals Wissenschaftler deutscher und ausländischer Herkunft zusammen, um Antworten auf die Frage zu finden, wie man Menschen fremder Herkunft ein angemessenes Angebot für ihren letzten Lebensabschnitt unterbreiten könnte.

Dreißig Ehrenamtliche sorgen neben den über hundert Mitarbeitern im Pflegebereich und in der Hauswirtschaft für Abwechslung im Tagesablauf der Senioren. Bei Angestellten wie Ehrenamtlichen gibt es ebenso wie bei den Bewohnern eine ausgewogene Mischung aus Deutschstämmigen und Menschen mit Migrationshintergrund.

nach oben