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Gutes für NRW: Umwelt- und Naturschutz

Durch Lotterieerträge von WestLotto-Spielern werden zur Zeit 26 gemeinnützige Institutionen und Organisationen gefördert. Die sogenannten gesellschaftlichen Träger erhalten die Vielfalt NRWs und machen das Bundesland für seine rund 17,5 Millionen Einwohner so einzigartig und lebenswert. Auch im Bereich Natur gibt es viele verschiedene Projekte.

 

Die gesellschaftlichen Träger:

Die NRW-Stiftung

Nordrhein-Westfalen ist etwas Besonderes: Vom Hochsauerland bis zur niederrheinischen Tiefebene sind seine Regionen vielfältig. Menschen und Landschaften, Bauwerke, Kultur und Sprache machen das Land unverwechselbar. Vielen Menschen in NRW ist ihre Heimat ein „Zuhause“, für das sie sich gerne engagieren.Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung (NRW-Stiftung) unterstützt dieses Anliegen. Sie wurde 1986 von der Landesregierung zum 40. Geburtstag des Landes NRW gegründet und hilft seitdem gemeinnützigen Vereinen, Verbänden und ehrenamtlich arbeitenden Gruppen, die sich in NRW für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege einsetzen.

Stiftung Umwelt und Entwicklung

Im Jahr 2001 gründete das Land Nordrhein-Westfalen die „Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.“ Sie fördert Projekte von Organisationen, die sich ehrenamtlich für den Nord-Süd-Dialog, den Umweltschutz und das interkulturelle Lernen einsetzen, sowie den Prozess der Agenda 21 im Land Nordrhein-Westfalen unterstützen. Ihre Mittel erhält die Stiftung aus Lotterie – Erlösen, die ihr jährlich auf der Grundlage von Haushaltsentscheidungen des Landtages Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt werden.

 

Drei ausgewählte Projekte:

Rieselfelder

Wo einst die Abwässer der Stadt Münster gereinigt wurden, finden heute unzählige gefährdete Wasser- und Wattvogelarten einen geschützten Platz. Die Rieselfelder in Münster, ein rund 450 Hektar großes privates Naturreservat, bietet Wanderern faszinierende Natureindrücke. Wegen ihrer internationalen Bedeutung sind die Rieselfelder als Europäisches Vogelschutzgebiet eingestuft. Die Rieselfelder in Münster sind nur eines von mehr als 170 Naturschutzprojekten, die von der NRW-Stiftung finanziell unterstützt werden.

 

Umwelt- und Naturschutz in NRW: Zwei Enten

 

Das Hoppecketal

Die Täler der Hoppecke wurden traditionell extensiv bewirtschaftet. Das bedeutet, Wiesen wurden nicht oder nur schwach gedüngt, und auf die Weiden schickte man nur wenig Vieh. Die Folge: Das Hoppecketal entwickelte sich zu einem abwechslungs- und artenreichen Biotopmosaik, das im Abschnitt bei Gudenhagen besonders intakt und charakteristisch blieb. Die NRW-Stiftung sicherte deshalb im Jahr 1989 einen mehrere hundert Meter langen Talabschnitt durch Ankauf, und 2001 wurde das „Mittlere Hoppecketal“ zusätzlich als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

 

Umwelt- und Naturschutz in NRW: ein Schmetterling

 

Plastiktütenfreie Stadt Billerbeck

Keine Plastiktüten mehr in Billerbeck: Dieses Projekt soll in der westfälischen Kleinstadt, mit ca. 11.000 Einwohnern, zusammen mit der Stiftung für Umwelt und Entwicklung NRW zu einer Reduzierung des Gebrauchs von Plastiktüten beitragen. Handelsunternehmen, Verbände, Hersteller und Discounter wurden befragt, um deren Bedenken und Widerstände zu erfassen und um gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Außerdem wurde eine Kooperation mit der Stadtverwaltung aufgebaut. Weitere Projektmodule waren Schulworkshops, eine künstlerische Installation mit Plastiktüten sowie verschiedene öffentliche Aktionen.

 

Umwelt- und Naturschutz in NRW: Wilde Blumen

 

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