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Spieler besonders schützen

Neben der Unterstützung sozialer Projekte in NRW genießt noch ein weiteres Thema bei WestLotto höchste Priorität: der Schutz der eigenen Spieler. Hierbei kommt die Lotteriegesellschaft dem staatlichen Auftrag nach, Spielsucht vorzubeugen.

So soll beispielsweise die ansprechende, aber bewusst nicht reißerische Gestaltung der WestLotto-Website das natürliche Spielbedürfnis nicht weiter anregen. Zudem sind Spielscheine, Quittungen und Werbemittel seit 2006 mit einem Teilnahmeverbot für Jugendliche bedruckt. Spieler finden hier auch die Rufnummern der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Landeskoordinierungsstelle für Glücksspielspielsucht NRW.

WestLotto klärt außerdem auf Werbemitteln über Suchtrisiken sowie über die Gewinn- und Verlustwahrscheinlichkeit auf. Das Ziel: Transparenz! Falsche Vorstellungen sollen so vermieden werden.

 

Sperrsystem zum Spielerschutz

Seit Januar 2008 ist WestLotto dazu verpflichtet, sich an ein bundesweites Sperrsystem anzuschließen. Dieses bietet einzelnen Spielern einen Schutz vor Spielen mit besonderem Gefährdungspotenzial, z. B. Sportwetten. In dieses Sperrsystem werden Spieler unter bestimmten Voraussetzungen aufgenommen und können somit von der Teilnahme an diesen Spielarten ausgeschlossen werden.

Um gesperrte Spieler jederzeit identifizieren zu können, wurde als Voraussetzung für die Spielteilnahme eigens die WestLotto Basis-Karte eingeführt. Diese ist bei Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses in allen WestLotto-Annahmestellen erhältlich. Einzige Voraussetzung ist, dass die Spieler volljährig sind und sich zum Zeitpunkt des Antrags nicht in der nationalen Sperrdatei befinden.

Vor jeder Spielteilnahme an Spielen mit besonderem Gefährdungspotential müssen Spieler die Basis-Karte zusammen mit ihrem Personalausweis oder Reisepass vorlegen. Ein hinterlegtes Passfoto kann das Vorzeigen des Passes ersetzen. Durch diese Identifizierung kann WestLotto Spieler, die in der nationalen Sperrdatei aufgeführt sind, erkennen und von der Spielteilnahme ausschließen. Auch online erfolgt grundsätzlich eine Identifizierung und Authentifizierung und ggf. ein Ausschluss von der Teilnahme am gesamten WestLotto Internetspielangebot, sofern ein Eintrag in der nationalen Sperrdatei vorhanden ist.

Eine Sperre kann zum einen durch den Spieler selbst (Selbstsperre), zum anderen aber auch durch Dritte (Fremdsperre) veranlasst werden. Bei einer Fremdsperre, beispielsweise durch Angehörige, wird dem Spieler die Möglichkeit eingeräumt, sich zu vorliegenden Gründen zu äußern und diese ggf. zu entkräften. Ein mehrstufiges Prüfverfahren stellt dabei sicher, dass die Fremdsperre nicht missbraucht wird. Danach wird der Spieler ggf. in die nationale Sperrdatei aufgenommen.

Die entsprechenden Formulare zur Spielersperre sind in jeder WestLotto-Annahmestelle oder online als PDF verfügbar.

 

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